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Unser neues Leseprojekt: „Der Bücherturm auf dem Kusselberg – Wir lesen uns zum Hermann hoch“

Im Rahmen unseres Leseprojekts „Der Büchertum auf dem Kusselberg“ arbeiten wir mit der Idee der „Büchertürme“ nach Ursel Scheffler. Das Projekt der Büchertürme wurde 2011 von Ursel Scheffler ins Leben gerufen und verfolgt das Ziel Kinder wieder stärker für das Lesen zu begeistern. Dabei lesen Kinder möglichst viele Bücher, um gemeinsam ein großes Ziel zu erreichen. Dabei zählt nicht die Anzahl der Bücher, sondern die Dicke der gelesenen Bücher:

Jeder Buchrücken wird in Zentimetern gemessen und zur Gesamthöhe addiert. So entsteht Schritt für Schritt ein wachsender „Leseturm“.

Ziel: Die Kinder „erlesen“ gemeinsam eine bestimmte Höhe, zum Beispiel: ein Gebäude einen Turm oder – wie bei uns – das Hermannsdenkmal.

Unser großes Ziel ist es, die Höhe des Hermannsdenkmals zu „erlesen“ – ein bekanntes Wahrzeichen unserer Region.

Das Projekt soll die Freude am Lesen die Lesekompetenz und das gemeinschaftliche Lernen fördern. Alle Kinder – unabhängig von ihrem Leseniveau – leisten ihren Beitrag zum gemeinsamen Erfolg. Während die einen viele kurze Bücher lesen, wagen sich andere an längere Geschichten. So entsteht nicht nur ein wachsender Bücherturm, sondern auch ein starkes Gemeinschaftsgefühl an unserer Schule.

Dabei wird eine Holzkiste auf Rollen gefüllt mit altersgerechten Büchern gefüllt. Sie wandert in festem Rhythmus (z. B. wöchentlich) von Klasse zu Klasse Jede Klasse bekommt für eine gewisse Zeit Zugriff auf „neue“ Bücher Auswahl ist nach Alter bzw. Lesestufe sortiert Pädagogischer Nutzen: Niedrigschwelliger Zugang: Bücher kommen direkt zu den Kindern, nicht umgekehrt Abwechslung ohne großen Aufwand für jede Klasse Fördert eigenständiges Stöbern und Entdecken Besonders wirksam bei Kindern, die sonst wenig lesen Kinder markieren mittels Symbolen auf einer Karte ihre Lieblingsbücher und bauen somit eine erste Leserückmeldung auf.

Wir starten das Projekt in Kürze und haben uns die Höhe des Hermanns für das nächste Schuljahr vorgenommen.

Wir sind uns sicher: Wir schaffen das!!

Wir bedanken uns recht herzlich bei unserer Kollegin Frau Schmitz, die dieses Projekt mit viel Herzblut vorbereitet hat und auch zukünftig das Projekt begleitet!

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